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Bayern

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Die Anwerbung der Kolonisten

Im 18. und 19. Jahrhundert warben die österreichisch-ungarischen Kaiser in ihrem Kaiserreich um Ansiedler für die nach den Türkenkriegen verlassenen Gebiete. Kolonisten aus dem Westen des Reichs folgten diesen Aufrufen und fuhren mit den "Ulmer Schachteln" in das "hungrische Land". Der Aufruf Kaiser Josephs II. zeigt die Vorteile für die Ansiedler.
 

Aufruf im Namen des Kaisers

Wir, Josef der Andere, von Gottes Gnaden erwählter Römischer Kaiser und König von Ungarn, rufen Euch. Kommt in unser Land !
Rodet und pflügt es und macht es zu Eurer Heimat.

Joseph II.
Abschrift der Urkunde im Haus der Donauschwaben in Bayern - Original in Wien
 

Batschka und Pannonien, Futok an der Donau

Im damals österreichisch-ungarischen Staatsgebilde besiedelten die Kolonisten Dörfer und Städte. Am Beispiel des Ortes Futok an der Donau sehen wir die von Ingenieuren geplante Einteilung.
 

Dritte Heimat der Donauschwaben in Deutschland, Amerika, Canada, Australien

In den Jahren 1944 und 1945 flüchteten die Donauschwaben vor der heranrückenden Roten Armee. Die Bewohner, die in der Heimat verblieben, wurden in Lager verschleppt, wo sie bis 1948 bis zur Auflösung interniert waren.

Viele Vertriebene fanden Aufnahme in Bayern. Garching a.d.Alz ist ein donauschwäbisches Zentrum geworden. In den Jahren von 1950 bis 1960 bauten ca 400 Flüchtlinge hier ein Eigenheim in großartiger Nachbarschaftshilfe.

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Herz-Jesu Kirche

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Dreifaltigkeitskirche

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Feuerwehrturm

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auf der Flucht

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Futoker Tracht


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